FAQs

FAQs

FAQs (MRT)

Wie lange dauert eine MRT-Untersuchung?

Die meisten MRT-Untersuchungen dauern 10-15 Minuten. Falls eine MRT-Untersuchung mit Kontrastmittel geplant ist oder eine komplexere Untersuchung notwendig ist, verlängert sich die Untersuchungszeit auf max. ca. 60 Minuten inklusive der Vorbereitungs- und Nachbetreuungszeit.

Was tun bei „Platzangst“ (Klaustrophobie)?

Unser MRT-Gerät ist auf beiden Seiten offen und hat einen Querdurchmesser von 70 cm. Das kann für manche PatientInnen ein Problem darstellen. Falls Sie Angst vor einer MRT-Untersuchung haben, teilen Sie uns diesen Umstand bitte ehest möglich mit, da wir dann etwas mehr Vorbereitungszeit einkalkulieren bzw. die Möglichkeit besteht, vorab beruhigende Tropfen einzunehmen. Es gäbe bei sehr großer Angst auch die Möglichkeit während der Untersuchung ein Beruhigungsmittel intravenös zu bekommen, sodass Sie von der Untersuchung kaum etwas mitbekommen. In diesem Fall müssen Sie allerdings eine Begleitperson mitnehmen (die gerne auch in den Untersuchungsraum mitkommen kann), und das aktive Teilnehmen am Verkehr ist danach untersagt.

Können PatientInnen mit metallischen Fremdkörper im MRT untersucht werden?

Metallische Fremdkörper, wie Splitterverletzungen oder Metallimplantate können eine Kontraindikationen für die Durchführung einer MRT-Untersuchung darstellen. Eine absolute Kontraindikation sind implantierte Herzschrittmacher älterer Generation. Herzklappenprothesen stellen meistens keine Kontraindikation dar, es sollten jedoch Implantationsjahr und Produktbezeichnung der verwendeten Herzklappe angegeben werden, da einige ältere Modelle nicht MR-tauglich sind.

Können PatientInnen mit Implantaten im MRT untersucht werden?

Bei Insulin- und Schmerzpumpen, sollte die Unbedenklichkeitsbescheinigung für die MR-Tauglichkeit durch den implantierenden Arzt oder die Produktinformation eingeholt werden. Orthopädische und unfallchirurgische Implantate, Prothesen, Osteosynthesematerial, Schrauben und Nägel, stellen keine Kontraindikation dar. Gefäßklipps, Gefäßstents und Embolisationscoils stellen keine Kontraindikation zur MR-Untersuchung dar. Cerebrale Shunts müssen nach der Untersuchung neu eingestellt werden.

Kann eine MRT-Untersuchung bei PatientInnen mit Tätowierungen und „Permanent Make-up“ durchgeführt werden?

Prinzipiell können Sie mit Tätowierungen und „Permanent Make-up“ untersucht werden, da heute hauptsächlich synthetische, organische Farbstoffe verwendet werden. Früher verwendete Farbstoffe, vor allem rote und schwarze, können Eisenoxid beinhalten. Dadurch kann eine Erwärmung entstehen. Gleiches gilt im geringen Maße auch für Medizinpflaster. Somit sollte die Untersuchung in einer Applikationspause durchgeführt werden.

Können schwangere Frauen im MRT untersucht werden?

Die Untersuchung in der Schwangerschaft ist aufgrund der fehlenden Strahlenbelastung möglich. Im ersten Trimenon ist auf eine strenge Indikationsstellung zu achten. Eine Gefahr für das ungeborene Kind ist bisher nicht dokumentiert. Nach Kontrastmittelapplikation wird eine 24- stündige Stillpause empfohlen.

Warum ist manchmal ein Kontrastmittel notwendig?

Mit dem Kontrastmittel können Gefäße erkannt und durchblutete von nicht durchbluteten Veränderungen unterscheiden werden. Die Aussagekraft von der MRT-Untersuchung wird dadurch erheblich verbessert. Das Kontrastmittel hat, wenn es komplikationsfrei vertragen wurde, keine Einschränkungen (Verkehrstauglichkeit, Essen, Trinken, Sport, Arbeit) zur Folge. In äußerst seltenen Fällen kann die KM-Gabe jedoch Unverträglichkeitsreaktionen auslösen. Deshalb ist es für uns wichtig zu wissen, ob Sie eine etwaige Allergie haben. Die Applikation von Kontrastmittel ist bei schwerer Nierenfunktionsstörung nur bei strenger Indikation möglich. Dialysepflichtige PatientInnen sollten den MR Untersuchungstermin vor der nächsten Dialyse einplanen.

 

FAQs (CT)

Wie lange dauert eine CT-Untersuchung?

Eine CT-Untersuchung ohne Kontrastmittel dauert in der Regel max. 10 Minuten. Ist bei der CT-Untersuchung eine intravenöse Kontrastmittelgabe oder eine orale Kontrastmittelapplikation für Darmuntersuchungen nötig, beträgt die gesamte Untersuchungsdauer inklusive der Vorbereitungs- und Nachbetreuungszeit max. 60 Minuten.

Können schwangere Frauen im CT untersucht werden?

Es sollte bei werdenden Müttern, sofern irgend möglich, auf ein CT verzichtet werden und zu einer anderen Diagnosemethode gegriffen werden.

Warum ist manchmal ein Kontrastmittel notwendig und was sollte dabei beachtet werden?

Mit dem Kontrastmittel können Gefäße erkannt und durchblutete von nicht durchbluteten Veränderungen unterscheiden werden. Die Aussagekraft von der CT-Untersuchung wird dadurch wie bei der MRT-Untersuchung erheblich gesteigert. Das Kontrastmittel selbst hat, wenn es komplikationsfrei vertragen wurde, keine Einschränkungen (Verkehrstauglichkeit, Essen, Trinken, Sport, Arbeit) zur Folge. Wird die Untersuchung mit Kontrastmittel durchgeführt, kann es in seltenen Fällen zu Überempfindlichkeitsreaktionen kommen. Gegebenenfalls machen sich diese meist durch Niesreiz, Schwindel, Übelkeit, Hitzegefühl oder Kopfschmerzen bemerkbar. Bekannte Allergien gegen Kontrastmittel dürfen jedoch nicht vorliegen. Für die Durchführung der Untersuchung benötigen wir dann aktuelle Laborwerte (TSH Werte und Kreatinin Werte, eventuell GFR Rate). Vorsicht ist auch bei einer Schilddrüsenüberfunktion geboten, die sich durch jodhaltige Kontrastmittel verschlimmern kann und auch bei bekannten Schilddrüsenkarzinomen, da die Kontrastmittelapplikation eine eventuell notwendige Therapie beeinträchtigen kann. Metforminhältige Medikamente (Diabetiker) sollten vor der Untersuchung und bis 2 Tage nach der Untersuchung abgesetzt werden.